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Selbstexperiment: 14 Tage Zuckerfrei!

Selbstexperiment: 14 Tage Zuckerfrei!
Hallo Ihr Lieben!
Ihr ahnt es sicher schon das es keine Nägel anzuschauen gibt…
Ich habe für heute einen ganz besonderen Post vorbereitet und hoffe das er einige von Euch interessiert, zum Nachdenken anregt oder auch inspiriert. 🙂
Schon seit ich Denken kann bin ich schlank, ja eher schon dünn, und musste daher nie besonderen
Wert auf meine Ernährung legen. Ich habe in der Vergangenheit oft zu Schokoladen und Co. gegriffen – meistens aus Gewohnheit, Langeweile oder bei Stress in der Schule oder auf Arbeit.

Nicht selten war eine ganze Tafel Schokolade verputzt, obwohl ich doch nur ein Stückchen Essen wollte. Danach war mir natürlich oft schlecht und ich habe mich schlapp gefühlt.
Was dieser teilweise extreme Zuckerkonsum in meinem Körper anrichten könnte, darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht.
Meine Denkweise hat sich erst in den letzten Monaten verändert… mit ausschlaggebend waren sicherlich die Videos von Andrea Morgenstern – sie hat mich einfach unglaublich inspiriert!
So fing ich nach und nach damit an, mich mit dem Thema Ernährung verstärkt zu beschäftigen
und meine eigenen Verhaltensweisen zu hinterfragen.
Schnell habe ich festgestellt das meine Ernährung an manchen Tagen eine absolute Katastrophe war…
so gab es zum Beispiel am Morgen Fertigmüsli aus dem Supermarkt, Mittags ein Fertiggericht aus der Tiefkühltruhe und Abends entweder etwas Warmes (meistens mit MaggiFix etc) oder Brot/Brötchen (manchmal sogar Fast Food). Die Schoki zwischendurch durfte natürlich auch nicht fehlen.
Wenn ich das so rückblickend betrachte wird mir ehrlich gesagt schlecht und mir ist unbegreiflich
wie ich diese Mengen an ungesundem, extrem zuckerhaltigen Essen in mich reinschaufeln konnte.

Um mich eingehender mit der Thematik zu befassen habe ich einige E-Books gelesen.
Für eine oberflächliche Betrachtung der Thematik reichen die Bücher „Zucker Detox“ von
Philipp Jung und „Gesundheitsbibel“ von Marina S. Rick vollkommen aus – hier habe ich mir
ein gutes Grundwissen aneignen können.

Besonderen Gefallen habe ich aber am Buch „100 Tage zuckerfrei“ von Martina Tischer gefunden –
sie schreibt in einem unglaublich charmanten Stil und nimmt einen mit durch Ihren Alltag ohne Zucker. Dabei dringt sie aber auch um einiges Tiefer in die Thematik ein und beschäftigt sich mit der Zusammensetzung von Zucker und den Auswirkungen von Zuckerkonsum im Körper (und vor allem im Gehirn). Ein wirklich tolles, empfehlenswertes Buch!

Gut… nun wusste ich im Groben über die Thematik Bescheid und in mir reifte immer mehr der
Wunsch das Selbstexperiment von 14 Tagen zuckerfrei zu wagen – es ist ja immerhin keine
allzu lange Zeit, das sollte doch zu schaffen sein! 🙂

Schnell legte ich das Startdatum auf den 26.10.2015 fest; zu lange wollte ich das nämlich nicht
vor mir herschieben – schließlich fallen einem schnell tausend Ausreden ein, warum das Projekt
gerade jetzt nicht machbar ist!

Laut dem Buch von Philipp Jung sollte man in den ersten drei Tagen komplett auf Zucker
(auch Fruchtzucker!) verzichten – das hieß also, das jegliches Obst (aber auch Tomaten!) tabu waren!
Puh… da war ich erstmal ratlos von was ich mich in diesen drei Tagen denn eigentlich ernähren sollte. 😉

So habe ich mich in diesen zwei Wochen ernährt..

Die größte Herausforderung bestand für mich darin meine Mahlzeiten gut zu planen und vor allem Vorzukochen. Ich gehe Vollzeit arbeiten und komme an zwei Tagen in der Woche erst gegen 18 Uhr nach Hause, zudem möchte der Kleine auch noch bespaßt werden, das war an manchen Tagen schon ziemlich hart, aber machbar! Mittlerweile stelle ich auch fest, dass ich das Kochen immer besser in meinen Alltag integrieren kann – man ist eben einfach oft nur zu faul sich nach der Arbeit noch an den Herd zu stellen…
Wer allerdings auf eine gesunde Ernährung wert legt muss sich die Zeit einfach nehmen!

Ich habe mir für die beiden Wochen einen sogenannten Wochenplan vorbereitet und dort alle meine
zu mir genommenen Mahlzeiten eingetragen. So erhält man einen guten Überblick und kann nachvollziehen was man alles gegessen hat und worauf man mal wieder Lust hätte. 🙂

 Im Folgenden zeige ich Euch einige Mahlzeiten welche ich in den 14 Tagen zu mir genommen habe.

FRÜH

MITTAGS

ABENDS

ZWISCHENDURCH

Fazit

Ich bereue das Experiment überhaupt nicht – es hat mir tatsächlich richtig Spaß gemacht.
Lediglich am 2. Tag hatte ich leichte Kreislaufprobleme (kann allerdings auch mit meiner Erkältung
zusammengehangen haben). Mein Körper hat sich sehr schnell an die neue ‚Nahrung‘ gewöhnt.
Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl das mir etwas fehlt oder ich besonders hungrig bin;
mir ging es super!
Wahrscheinlich ist die Zeit danach die Schwierigste… viele scheinen wieder in den alten Trott zu fallen; so habe ich es schon unzählige Male im Internet gelesen und auch im Buch von Martina Fischer ist davon die Rede.
Momentan habe ich allerdings Null Bock auf Schoki – ich habe tatsächlich seit einem Monat
keine mehr angerührt *da klopf‘ ich mir mal auf die Schulter*. 😀
Abgenommen habe ich in den zwei Wochen übrigens 1.5 kg – recht viel wie ich finde –
das war allerdings überhaupt nicht mein Ziel, könnte für Andere aber sicherlich interessant sein.
Viele Rezepte haben sich schon fest in meinen Alltag verankert – z.B. Granola (Müsli) – es
ist wirklich göttlich! (hier gibt’s das tolle Rezept) oder das Dinkelbrot (ich esse keines mehr
aus dem Supermarkt oder vom Bäcker). Porridge mit Banane und Zimt kann ich den
Süßnasen übrigens auch sehr empfehlen *mhhhmmm…*

Ich hoffe Euch hat mein Beitrag, mal abseits von Nägeln und Beauty, gefallen. 🙂

Macht’s Euch schön! :-*

2 Kommentare

  1. November 26, 2015 / 7:15 am

    Omg! Krass wir diszipliniert du bist! Und ich muss sagen, dass zuckerfreie Essen sieht richtig lecker aus. Ich esse jeden Tag eine Tadel Schokolade 😀 Das Buch hört sich interessant an. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich das schaffen könnte.
    Liebe Grüße ♥

  2. Dezember 12, 2015 / 3:12 pm

    Interessanter Beitrag. :)Mein hat vor etwa einem Jahr ein sehr ähnliches Experiment gemacht, fast 2 Monate komplett ohne Zucker, also auch ohne Kohlenhydrate und Obst soweit es eben ging. Davon ist er zum Glück dann runter, weil er zwar klar gekommen ist, aber z.B. nicht genug Kraft hatte, um in seinem Sport Programm weiter zu kommen.
    Ich find echt wichtig bewusst zu essen. Ich nasche zwar auch echt gerne, aber wir kochen eigentlich jeden Tag warm und auch immer mit Salat oder Gemüse. Nur wenn wir ganz faul sind (wie heute 😀 ) holen wir uns mal eine Fritte in der Stadt.

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