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Sonnenschutz: chemische vs. mineralische Filter

Chemische vs. mineralische UV-Filter im Sonnenschutz

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Sonnencreme sollte Dein täglicher Begleiter sein. Neben dem Schutz vor schädlicher UV-Strahlung ist er gleichzeitig ein tolles Anti-Aging Mittel. Welche Arten von UV-Filtern in Sonnenschutz-Produkten eingesetzt werden und wie Du die beste Sonnencreme für Deine Haut findest erfährst du jetzt.

Damit Du dir einen Überblick über chemische und mineralische Sonnenschutz-Filter machen kannst, erfährst Du nachfolgend, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Filter haben.

Chemische Filter in Sonnenschutz-Produkten

Chemische UV-Filter

Chemische Filter werden auch organische Filter genannt. Sie dringen in die Haut ein. Die in die Haut gelangten UV-Strahlen wandeln sie in Wärme um. Hierbei entstehen chemische Reaktionsprodukte. Laut wissenschaftlichen Studien können einige chemische Filter Allergien auslösen und / oder hormonell wirksam sein. Welche organischen Filter du deshalb meiden solltest, erfährst Du ebenfalls in diesem Beitrag.

Weiterhin solltest Du wissen, dass die Wirkung eines chemischen Filters erst nach circa 20-30 Minuten einsetzt. Wenn du Sonnencreme mit organischen UV-Filtern nutzt solltest Du dich nach dem Auftrag nicht direkt in die Sonne legen!

Chemische Filter sind nicht lange „haltbar“. Sie zersetzen sich nach 6-8 Monaten. Deshalb solltest Du niemals eine Sonnencreme aus der letzten Saison verwenden. Ein Schutz vor UV-Strahlung ist nicht mehr gewährleistet!

Sonnencreme mit mineralischen und chemischen Filtern COSRX

Wenn du großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legst, dann werden für Dich chemische Filter spätestens jetzt nicht mehr in Frage kommen. Rückstände der Filter konnten sowohl in der Umwelt als auch in den Meeren nachgewiesen werden. Laut einiger Studien stehen sie im Verdacht das Korallenriffe sterben. Inwieweit sowohl chemische als auch mineralischen Filter den Meeren schaden ist allerdings nicht abschließend geklärt.

Chemische Filter können bei sensibler Haut Irritationen hervorrufen. Verwende lieber eine Sonnencreme mit mineralischen Filtern wenn Du eine sensible Haut hast.

Viele Leute greifen lieber zu Sonnenschutz mit chemischen UV-Filtern, da diese fast keinen oder keinen weißen Schleier auf der Haut zurücklassen (mich in den letzten Jahren eingeschlossen!). Außerdem sind Cremes mit organischen Filtern leichter in der Handhabung. Das Hautpflege-Produkt zieht schnell ein und auch Make Up lässt sich darüber hervorragend verteilen. Weiterhin können Sonnencremes mit chemischen Filtern einen sehr hohen Lichtschutzfaktor bieten.

Chemische UV-Filter decken größtenteils eher den UVB-Schuz ab. Daher findest Du meistens mehrere organische Filter in einer Sonnencreme damit auch der Schutz vor UVA-Strahlung gewährleistet werden kann.

Vorteile und Nachteile von chemischen UV-Filtern

VORTEILENACHTEILE
– einfache Handhabung
– kein weißer Schleier
– zieht schnell ein
– in Kombination mit Make Up problemlos zu verwenden
– sehr hoher LSF möglich
– können Allergien auslösen und hormonell wirksam sein (einige chemische Filter)
– Irritationspotenzial hoch
– belasten die Umwelt
– Wirkung erst nach 20-30 Minuten
– zersetzen sich nach 6-8 Monaten

Diese chemischen Filter solltest Du meiden!

Wie bereits erwähnt gibt es bereits Studien über einige organische Filter in Sonnencremes. Folgende Filter solltest Du meiden, da sie Allergien auslösen und hormonell wirksam sein können.

Oxybenzon (Benzophenone-3)
Sulisobenzon (Benzophenone-4)
Octinoxat (Ethylhexyl Methoxycinnamate)
Octocrylen (Octocrylene)
Homosalat (Homomenthyl Salicylate)
(…) = INCI-Bezeichnung

„gute“ chemische UV-Filter

Nach der derzeitigen Forschung sind folgende chemische Filter unbedenklich. Zudem ist das Allergiepotenzial gering und es wurde keine hormonelle Wirkung nachgewiesen.

Tinosorb S (Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine)
Meroxyl XL (Drometrizole Trisiloxane)
Meroxyl SX (Terephthalylidene Dicamphor Sulfonic Acid)
Uvinul T150 (Ethylhexyl Triazone)
Uvinus A Plus (Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate)
Iscotrizinol (Diethylhexyl Butamido Triazone)
Enzulisol (Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid)
(…) INCI-Bezeichnung

Die zuvor genannten chemischen Filter schützen vor folgender UV-Strahlung:

Breitbandschutz
(vor UVA- und UVB-Strahlung)
nur UVA-Schutznur UVB-Schutz
Tinosorb S
Meroxyl SX und Meroxyl XL*
Iscotrizinol
Uvinul A PlusUvinul T150
Enzulisol
* Meroxyl SX und der neuere Filter Meroxyl XL wurden von LOREAL entwickelt. Derzeit sind diese Filter ausschließlich in Pflegeprodukten des Unternehmens zu finden (La Roche-Posay, Kiehl’s, Vichy, LOREAL).

Mineralische Filter in Sonnenschutz-Produkten

Mineralische UV-Filter Sonnenschutz

Sie werden auch physikalische Filter genannt. Diese UV-Filter bestehen aus weißen Farbpigmenten. Am Häufigsten in mineralischen Sonnenschutz-Cremes zu finden sind Zinkoxid und/oder Titaniumdioxid. Beide zuvor genannten UV-Filter schützen sowohl vor UVA- (Aging) als auch vor UVB- (Sonnenbrand) Strahlung.

Mineralische Filter legen sich wie ein Schutzfilm auf die Haut und reflektieren das Sonnenlicht. Sie sind photostabil und gut verträglich. Der Schutz setzt direkt nach dem Auftrag ein.

Schutz vor UV-Strahlung mit mineralischen UV-Filtern

Nach dem Auftrag bleibt jedoch ein weißer Schleier auf der Haut zurück. Die Stärke des Weißeln ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. In Incipedia’s Video zur Purito Comfy Water Sun Cream konnte man erkennen, dass sich das Weißeln bei diesem Sonnenschutz ziemlich in Grenzen hält. Bei dieser mineralischen Sonnencreme ist hingegen ein Geistergesicht vorprogrammiert! 😀

Sonnenschutz-Produkte mit mineralischen UV-Filtern

Mit mineralischen Filtern ist es schwer einen LSF von 50+ zu erreichen. Um dennoch einen möglichst hohen Schutz zu erzielen kombinieren Hersteller gerne chemische- und mineralische Filter in ihren Sonnencremes. Ein Beispiel hierfür ist die COSRX Aloe Soothing Sun Cream. Hier werden sowohl chemische UV-Filter (Ethylhexyl Methoxycinnamate, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, usw.) als auch ein mineralischer Filter (Titaniumdioxid) eingesetzt. Leider sind die verwendeten chemischen Filtern nach meinem jetzigen Wissen nicht die beste Wahl… Erst kürzlich habe ich Dir diese K-Beauty Sonnencreme näher vorgestellt. Hier findest Du meine Review.

Vorteile und Nachteile mineralischer Filter

VorteileNachteile
– gut verträglich
– für sensible Haut am Besten geeignet
– umweltfreundlicher
– sofortiger Schutz vor UV-Strahlung
– weißer Schleier bleibt auf der Haut zurück
– kein SPF von 50+ möglich

Nanopartikel in Sonnenschutz-Produkten

Nanopartikel sind in den letzten Jahren nicht nur im Bereich Sonnenschutz in Verruf geraten. Es wird vermutet das die winzigen Partikel durch die Haut in den Körper eindringen können. Ob sie es wirklich tun und ob es Auswirkungen auf die Gesundheit hat ist bisher aber nicht geklärt.

Warum werden Nanopartikel überhaupt eingesetzt?

Viele Menschen stört der weiße Schleier welchen mineralische Sonnencremes auf der Haut hinterlassen. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, setzen einige Hersteller auf den Einsatz von diesen Filtern in Nano-Größe. Sprich, die weißen Pigmenten sind kleiner und lassen sich so besser verteilen und der weißelnde Effekt ist geringer.

Übrigens sind die Hersteller in Europa verpflichtet in der INCI-Liste hinter dem jeweiligen Filter das Wort „(nano)“ anzugeben. In Amerika ist das noch nicht der Fall. Solltest Du also eine Sonnencreme aus den USA verwenden wollen müsstest Du gegebenenfalls den Hersteller kontaktieren und nachfragen, ob Nanopartikel in der Creme enthalten sind. In Europa reicht zum Glück ein kurzer Blick auf die INCI-Liste des Produktes!

Warum du keine Sonnenschutz-Sprays und -Puder verwenden solltest

Auf Sonnenschutz-Sprays und spezielle UV-Schutz Puder mit Nanopartikeln solltest du gänzlich verzichten. Denke auch daran solche Produkte auf keinen Fall an Kindern zu benutzen (auch wenn’s deutlich entspannter wäre, die Kleinen so einzucremen)! Beim Auftrag können die kleinen Partikel nämlich eingeamtet werden. Studien belegen, dass eingeatmete Zinkoxid- und Titaniumdioxid-Nanopartikel für unseren Körper giftig sind.

Sonnencreme’s mit chemischen- und mineralischen Filtern

Hier findest du eine Auflistung einiger Sonnencremes, sowohl mit chemischen als auch mineralischen Filtern. Ich habe mich bemüht nur organische Sonnenschutzprodukte aufzulisten die empfehlenswerte Filter enthalten. Schau aber gerne auch noch mal selbst auf die INCI’s, falls Du dir überlegst eine neue Sonnencreme zu kaufen – 4 Augen sehen schließlich besser als 2! 😉

Ich habe bislang lediglich Sonnenschutz mit chemischen Filtern oder in Mischform (chemisch + mineralisch) verwendet. Mit dem Purito Comfy Water Sun Block werde ich demnächst meine erste rein physikalische Sonnencreme verwenden.

Sonnenschutz mit chemischen und mineralischen UV-Filtern
chemische Sonnencrememineralische Sonnencreme
– Purito Centella Green Level Safe
Sun SPF50+ PA++++
(Filter: Uvinul A Plus, Uvinul T150)
– Purito Centella Green Level Safe Unscented SUN SPF 50+
(Filter: Uvinul A Plus, Uvinul T150)
– Missha Sun Block SPF45
(u.a. Uvinul A Plus) zu meiner Review

– Etude House Sunprise Mild Airy Finish Sun Milk (enthält Nanopartikel)
– Purito Comfy Water Sun Block SPF 50+ PA ++++
– Speick Sun Sonnencreme LSF30
– Eco Sunmilk Sensitiv LSF30
– Alga Maris Sonnenmilch SPF30
– Whamisa Organic Flowers Sun Cream SPF50+ PA++++
– Missha all-around Safe Sun Block Mild Sun SPF30
– Niod Survival 30 Serum
Sonnenschutz Shopping Tipps

1 PURITO Centella Green Level Safe | 2 MISSHA Sun Block | 3 PURITO Green Level Safe Unscented oder hier| 4 PURITO Comfy Water Sun Block | 5 SPEICK Sun | 6 NIOD Serum (derzeit überall vergriffen) | 7 WHAMISA Sun Cream | 8 ETUDE HOUSE Sun Milk | 9 ALGA MARIS Sonnenmilch | 10 ECO sun milk | 11 MISSHA Sun Block Mild

Einen Mix aus chemischen und mineralischen Filtern findest Du in der COSRX Aloe Soothing Cream. Allerdings enthält diese einige chemische Filter die man eher nicht verwenden sollte, speziell bei sensibler Haut! Ich habe sie persönlich sehr gut vertragen. Für meine ölige Haut war sie perfekt, da sie nicht zu reichhaltig ist. Hier kannst Du meine Erfahrungen zur COSRX Aloe Soothing Sun Cream nachlesen.

Sonnenschutz von Paula’s Choice

Paula’s Choice steht für innovative und wirksame Hautpflege. Das Sortiment ist riesig und für jeden Hauttyp ist etwas Passendes dabei. Als meine Haut nach dem Absetzen der Pille wirklich grausam war und ich Akne bekommen habe, habe ich lange Zeit das BHA Liquid verwendet. Mittlerweile bin ich auf diese günstige Alternative (erhältlich z.B. bei Amazon), die bei mir genauso gut funktioniert, umgestiegen. Hier findest Du meine Review zu diesem BHA Liquid.

Nach wie vor verwende ich von Paula’s Choice die 2% BHA Bodylotion, da ich seit meiner Jugend mit Reibeisenhaut an den Beinen zu kämpfen habe. Besonders im Winter hilft mir die Bodylotion sehr. Der Preis ist allerdings happig, mir in dem Fall aber wert! 😀

Paula’s Choice setzt in ihren Sonnencreme’s wie zum Beispiel im Youth Extending Daily Hydrating Fluid und im Ultra-Light Daily Hydrating Fluid u.a. auf folgende chemische Filter: Ethylhexyl Methoxycinnamate = Octinoxat und Octocrylene. Beides UV-Filter die man eher meiden sollte. Leider habe ich mir die kleinen Größen des Sonnenschutzes vor meiner Recherche zu UV-Filtern bestellt. Hätte ich damals schon so viel gewusst wie heute hätte ich mir das Geld definitiv gespart. Meiner Meinung nach solltest Du dich lieber nach anderen Sonnencremes umsehen. Wenn es ein chemischer Sonnenschutz sein soll dann versuche lieber eine Creme zu finden, die unbedenkliche chemische Filter enthält (siehe Tabelle zuvor).

Fazit

Alles wichtige über Sonnenschutz für die Haut.

Ich hoffe das ich Dir das Thema Sonnenschutz mit meinem Beitrag näher bringen konnte. Hoffentlich haben sich die vielen chemischen Begrifflichkeiten nicht in den Wahnsinn getrieben! 😀

Bitte schütze Dich vor UVA- und UVB-Strahlung. Nicht nur im Sommer, sondern täglich!

Schreib‘ mir doch gerne in die Kommentare, ob du täglich Sonnenschutz verwendest und welche Sonnencreme dein Holy Grail ist! 🙂

Hier findest Du noch einmal eine kurze Übersicht zum Unterschied von chemischen und mineralischen UV-Filtern.

Unterschied chemische vs. mineralische UV-Filter Übersicht

Liebe Grüße,
Sabrina


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